Verfasst von: Andreas Icha | 23. September 2022

VW ID. Buzz Studien auf der IAA 2022

Der neue Elektro-Bulli von VW entwickelt sich immer mehr zum Multitool. Noch mehr Varianten präsentiert ‚Volkswagen Nutzfahrzeuge‘ auf der IAA 2022. ID. Buzz Flex-Cab-Konzept, ID. Buzz Notarztfahrzeug, ID. Buzz Cargo mit Koffer, ID. Buzz Cargo Kühlfahrzeug und ID. Buzz Cargo als Miele ServiceVan.

ID. Buzz Cargo mit Koffer

ID. Buzz Flex-Cab-Konzept: Der niederländische Aufbauspezialist Snoeks hat einen ID. Buzz Cargo für die Personenbeförderung ausgerüstet. Das fünfsitzige ID. Buzz Flex-Cab-Konzept wird damit zu einem elektrisch angetriebenen Caravelle. Im Fond ist die Studie mit einer Dreiersitzbank ausgestattet; sie kann längs in zwei verschiedenen Positionen genutzt (Standard- oder Komfortbeinfreiheit) oder komplett inklusive Sitzfläche hochgeklappt werden. Die Einstellung sowie das Hoch- und Herunterklappen der Sitzbank erfolgen elektrisch über eine Betätigung an den B- oder D-Säulen. Dank der flexibel nutzbaren Sitzbank lässt sich der klimatisierte Fond je nach Bedarf an die Personenbeförderung oder den Transport von Gütern anpassen. Beispiele für den Einsatz: Shuttle, Taxi, kommunal eingesetzter Kleinbus oder perfekter Wagen für Handwerker.

ID. Buzz Notarztfahrzeug: Der deutsche Aufbauhersteller Bösenberg zeigt nun auf der IAA mit einer seriennahen Studie, wie ein ID. Buzz Notarztwagen aussieht und was er kann. Bis zu drei Personen haben Platz an Bord. Der Laderaum wurde dabei zum Arbeitsplatz für den Arzt und dessen medizinische Ausstattung umgerüstet. Dafür hat Bösenberg ein modulares Konzept entwickelt, so erfordert die vollständige Integration der Einrichtung und aller Sonderkomponenten nur minimale Änderungen am Basisfahrzeug. Mit in das Konzept eingebunden ist auch die Sondersignaltechnik. Betrieben wird sie über ein separates Batteriesystem.

ID. Buzz Notarztwagen

ID. Buzz Cargo mit Koffer: Das Design des ID. Buzz kombiniert der niederländische Aufbauhersteller Veth Automotive mit einem Kubus im Heckbereich und stellt damit den ersten ID. Buzz mit Kofferaufbau vor. Das Ladevolumen steigt durch den Koffer von 3,9 m3 auf 6,0 m3. Bis zu 680 kg Nutzlast nimmt der ID. Buzz Cargo damit auf. Die Seitenwände und das Heck des Koffers lassen sich mit klassischen Türen, Schiebetüren und/oder Jalousien ausstatten. Dadurch wird garantiert, dass zum Beispiel Kurierfahrer die Pakete von jeder beliebigen Seite erreichen können. Die Studie ist auf der Beifahrerseite mit einer tief nach unten reichenden Tür, auf der Fahrerseite mit einer Jalousie und im Heck mit großen Flügeltüren ausgestattet. Zudem gibt es rundum Freiflächen für Firmenlogos und Werbung. Innen ist die Box mit einem Boden ausrüstet, der das Verrutschen der Ladung verhindert und nicht verschleißt.

ID. Buzz Cargo Kühlfahrzeug: Als erstes Unternehmen präsentiert auf der IAA der deutsche Aufbauhersteller Wükaro einen ID. Buzz Cargo als Kühlfahrzeug. Es wurde speziell für den innerstädtischen Lieferverkehr und damit für die sogenannte „letzte Meile“ konzipiert. Ein Novum ist dabei die Kombination aus elektrischem Antrieb und ebenfalls elektrischer Kühlung. Das Kühlsystem besteht aus einer flachen 230-Volt-Kühlanlage auf dem Dach (Deckenflachverdampfer), vier Lithium-Ionen-Batterien (je 100 Ampèrestunden Nennladung) und einem Wechselrichter (wandelt Gleichspannung in Wechselspannung) mit integriertem Batterieladegerät. Die vier platzsparend in den Radkästen untergebrachten Batterien des Kühlsystems ermöglichen autark eine Laufzeit der Anlage von sechs bis acht Stunden. Generell ist es zudem möglich, den Laderaum vorzukühlen, wenn der ID. Buzz Cargo am Netz ist. Die Studie kann je nach Ausstattung eine Nutzlast von bis zu 390 kg aufnehmen – ausreichend für online georderte Tiefkühlkost, Spezialitäten für Restaurants oder für die Neuerfindung des klassischen italienischen Eiswagens. Denn der nächste Sommer kommt bestimmt.

ID. Buzz Cargo als Miele ServiceVan: Im Rahmen eines gemeinsamen Entwicklungsprozesses zwischen der Firma CS/Würth und Volkswagen Nutzfahrzeuge wurden bei diesem Fahrzeug die speziellen Kundenwünsche der Firma Miele umgesetzt. So findet sich im Laderaum des elektrischen Transporters ein auf die Anforderungen der Service-Mitarbeitenden ausgerichteter Ausbau mit Regalsystemen zur Verstauung von Materialien, Ersatzteilen und Werkzeugen für den Miele-Kundenservice. Eine Mittelkonsole mit integriertem Klapptisch dient dem Fahrer als Arbeitsplatz im Fahrgastraum. Besonders auffällig ist die für die Firma Miele typische Sonderlackierung in „paprikarot“.

Text: Andreas Icha, Fotos: Porsche Media


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