SKODA EPIQ – Neuer Maßstab im Einstiegssegment?

Es wird schön langsam Zeit, dass sich E-Autos auch dem unteren Preissegment annähern. Vielleicht schafft es Skoda ja mit dem Epiq? Mit dem Škoda Epiq präsentieren die Tschechen ein neues City-SUV-Crossover, das Elektromobilität endlich für eine breitere Masse erschwinglich machen soll. Kompakt, clever und mit ordentlich Platz – wir haben uns das neue Einstiegsmodell für dich genau angeschaut.

Ein echter Škoda zum attraktiven Preis

Das Wichtigste zuerst: Der neue Škoda Epiq wird in Österreich zu einem Einstiegspreis von 26.880 Euro an den Start gehen. Damit erreicht er in vielen Märkten sogar Preisparität mit seinem Verbrenner-Pendant, dem Škoda Kamiq. Das Basismodell Epiq Essence 35 wird ab Anfang Oktober 2026 bestellbar sein. Wer nicht so lange warten will: Der Epiq 55 ist in den Varianten Essence, Selection und First Edition bereits ab sofort verfügbar.

Design: „Modern Solid“ trifft Funktionalität

Der Epiq ist das erste Serienmodell von Škoda, das die neue Designsprache „Modern Solid“ vollständig umsetzt. Besonders markant ist das glänzend schwarze Tech-Deck-Face an der Front und die neue T-förmige Lichtsignatur, die wir so auch bei künftigen SUV-Modellen der Marke sehen werden. Trotz seiner kompakten Abmessungen wirkt er durch seine klaren Linien und die aerodynamische Optimierung (cw-Wert von 0,275) sehr souverän.

Überraschend viel Platz im Innenraum

Obwohl der Epiq kompakt ist, musst du beim Platzangebot keine Kompromisse machen:

  • Kofferraum-König: Mit 475 Litern bietet er einen der größten Kofferräume seiner Klasse.
  • Zusätzlicher Stauraum: Vorne gibt es ein praktisches 25-Liter-Gepäckfach, den sogenannten „Frunk“.
  • Modernes Cockpit: Im Zentrum steht ein 13-Zoll-Display mit einem Android-basierten Infotainmentsystem, das du über die MyŠkoda App auch aus der Ferne steuern kannst.

Technik, die dich weiterbringt

Der Epiq basiert als erstes Škoda-Modell auf der neuen MEB+ Plattform und kommt mit Frontantrieb daher. Hier sind die technischen Highlights für deinen Alltag:

  • Reichweite: Je nach Konfiguration kommst du bis zu 440 Kilometer weit.
  • Schnelles Laden: Am Schnelllader (DC) knackst du die Marke von 10 auf 80 Prozent in gerade mal 24 Minuten.
  • Smartes Feature: Der Epiq unterstützt bidirektionales Laden. Das bedeutet, du kannst den Strom aus dem Auto-Akku auch für deinen Haushalt nutzen oder ins Netz zurückspeisen.
  • One Pedal Driving: Im B-Modus kannst du fast ausschließlich mit dem Gaspedal fahren, da die Rekuperation einstellbar ist.

Sicherheit aus höheren Klassen

Škoda spart beim Epiq nicht an der Sicherheit. Viele Assistenzsysteme, die man sonst eher aus teureren Autos kennt, sind serienmäßig an Bord. Dazu gehören der Frontradar-Assistent, Spurhalte- und Spurwechsel-Assistent sowie die Verkehrszeichenerkennung. Für maximalen Schutz sorgen zudem sieben Airbags, inklusive eines zentralen Airbags zwischen den Vordersitzen.

Fazit: Es geht los im unteren Preissegment

Zusammen mit dem kommenden Modell „Peaq“ will Škoda sein Elektro-Portfolio verdoppeln. Der Epiq ist dabei der perfekte Einstieg für alle, die ein unkompliziertes und praktisches Elektroauto für die Stadt und darüber hinaus suchen



Text: Andreas Icha, Fotos: Porsche Holding Media

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