Nur weil nach dem zweiten Weltkrieg in der DDR der Komunismus das Sagen hatte, waren die Menschen nicht weniger begeistert vom Motorsport als in anderen Teilen dieser Erde. Mit welchen Mitteln sie das in der Zeit zwischen 1945 und 1972 schafften, beleuchtet dieses Buch mit viel Hintergrundinformationen.
Der Straßenrennsport in der DDR hat eine bewegte Geschichte. Unter den Augen der offiziellen Stellen bewegten sich die Fahrer mit Erfindungsreichtum und Eigeninitiative oftmals am Rande der Legalität.

Lutz Blütchen hat dieses Kapitel deutscher Motorsportgeschichte in der vordersten Startreihe miterlebt. Mit Unterstützung ehemaliger Sportfreunde, durch intensive Archivrecherchen, Interviews mit Zeitzeugen und auch als ehemaliger Fahrer und Verantwortlicher hat er eine lückenlose Chronik des DDR-Formelrennsports erstellt. In diesem Teil dokumentiert er die Anfänge des DDR-Motorsports, im geplanten zweiten Teil wird die Ära ab 1972, nach Ende der staatlichen Förderung, beleuchtet.
In vielen Kapiteln widmet sich der Autor den Anfängen des Motorsports in der DDR, um danach die einzelnen Rennsaisonen von 1948 bis 1971 detailliert zu beschreiben. Ein Bericht über die Motorrad-Rennszene rundet die Informationsflut ab. Zusätzlich gibt es noch Beschreibungen der DDR-Rennstrecken.
Übrigens… der nächste Band über den Formel-Rennsport in der DDR der Jahre 1972-2002 liegt schon fast druckreif in der Lade. Bitte noch um etwas Geduld.
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Daten & Fakten zum Buch
- Buchtitel: Formel-Rennsport in der DDR
- Buch Untertitel: 1945-1972
- Autor: Lutz Blütchen
- Verlag: Motorbuch
- Genre: Sachbuch
- Einband: Hardcover, gebunden
- Seiten: 168
- Abbildungen: 220 Bilder
- Format: 27,3 x 23,9 cm
- Gewicht: 936 g
- Preis: € 31,50 (Österreich; thalia.at am 30.05.2023)
- Erscheinungsjahr: 05/2023
Text: Andreas Icha; Foto: Motorbuch Verlag