Verfasst von: Andreas Icha | 25. Oktober 2022

Ford Focus ST mit Track Pack

Mit dem optionalen Track Pack zielt Ford auf FahrerInnen, die Ihren Ford Focus ST auch auf der Rennstrecke optimal bewegen wollen. Dazu wurde vor allem das Fahrwerk einer umfassenden Überarbeitung durch Ford Performance unterzogen.

Das einstellbare Federungssystem von KW Automotive, überdimensionierte Brembo-Bremsen und massearme Räder erhöhen die fahrdynamischen Fähigkeiten des 280 PS starken Focus ST.

Brembo-Bremsen, spezielle Leichtmetallfelgen und Federn von KW Automotive für ein besonderes Fahrerlebnis auf der Rennstrecke

Ford Performance testete sämtliche Komponenten auf Ford-Testgeländen und Deutschlands berühmter Nürburgring-Nordschleife – da bleibt kein Auge trocken und jede noch so kleine Schwäche tritt ans Tageslicht.

Das Gewindefahrwerk von KW Automotive ermöglichtwinw 12-stufige Einstellung für die Aufwärtsreaktion und eine 16-stufige Einstellung für die Zugstufe. Die Dämpfer werden von einem Edelstahlgehäuse ummantelt. Die beiden Einstellungsmodi ermöglichen es den Rennfahrern, das Ansprechverhalten der Federung ihres Focus ST zu optimieren und sogar die Leistung an ihre Lieblingsstrecken anzupassen. Die Dämpfer arbeiten mit pulverbeschichteten Federn zusammen, die bis zu 50 % steifer sind und die Fahrhöhe im Vergleich zum Standard-Focus ST um 10 mm verringern – wodurch der Schwerpunkt abgesenkt und das Wanken der Karosserie für schnellere Richtungswechsel reduziert wird. Fahrer können die Aufhängung auch für eine weitere Senkung der Fahrhöhe um bis zu 15 mm einstellen

Fließgeformte 19-Zoll-Leichtmetallfelgen werden mit einem Verfahren hergestellt, das die Aluminiumlegierung verdichtet, um die Zugfestigkeit zu erhalten und die Stoßfestigkeit zu erhöhen, während weniger Material für eine leichtere Legierung verwendet wird. Das Ergebnis sind Räder, die 10 Prozent leichter sind als Standardräder und schneller die vertikale Richtung ändern können, was den Reifenkontakt und die Haftung für optimiertes Beschleunigen, Bremsen und Kurvenfahren verbessert. Die Räder werden durch maßgeschneiderte, griffoptimierte Pirelli P Zero Corsa-Reifen für kompromisslose Leistung auf der Strecke und auf trockener Straße ergänzt.

Die vorderen Bremsscheiben haben einen um 10 Prozent größeren Durchmesser als die standardmäßigen 330-mm-Versionen und werden in Kombination mit Brembo-Vierkolben-Festsätteln kombiniert, um die Griffigkeit zu verbessern und mehr Fläche für eine schnellere Wärmeableitung zu schaffen – wodurch das hitzebedingte Ausbleichen bei längeren Streckensitzungen reduziert wird.

Ford Focus ST mit Track Pack als Track-Tool

Auch optisch gibt es ein paar Schmankerln. Der ST-exklusive Heckspoiler, der Heckdiffusor und die vorderen Stoßfängerflügel sind unabhängig von der Karosseriefarbe in markantem Achatschwarz hochglänzend ausgeführt. Passive aerodynamische Effekte gibt es auch – für optimierten Abtrieb und Stabilität ist gesorgt.

Das Dach des Focus ST Track Pack, der vordere obere Kühlergrill und die Außenspiegelkappen sind ebenfalls in hochglänzendem Achatschwarz ausgeführt. Ein ähnlich hochglänzender Schwarz-Effekt zeigt sich bei den Leichtmetallrädern, hinter denen die Bremssättel in einem kräftigen Rot gehalten sind.

Weitere exklusive Exterieur-Details sind dezente schwarze Outlines für die ST-Logos anstelle von serienmäßigem Chrom. Zu den auffälligen Karosseriefarben gehören Agate Black, Fantastic Red, Frozen White, Magnetic und das ST-exklusive Mean Green.

Bestens bekannt – der Antrieb. 2,3-Liter Turbobenziner mit 280 PS und 420 Nm Drehmoment. 0-100 Km/h werden in 5,7 Sekunden absolviert und die Top Speed beträgt flotte 250 Km/h. Das TrackPack gibt es übrigens nur für fünftürige Varianten mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe.

Fahrer können auch die wählbaren Fahrmodi nutzen, um eLSD, Drosselklappen-Mapping, elektronische Servolenkung und elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) an das Fahrszenario anzupassen. Ein Track-Modus bietet auch schärfere Reaktionen und Freiheit innerhalb des ESC-Systems für maximales Feedback und Engagement des Fahrers.

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Text: Andreas Icha, Fotos: Ford Media


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