ROLLS-ROYCE PHANTOM REGATTA – Die englische Südküste im Herzen

Das Goodwood Festival of Speed 2026 ist Geschichte – und eines der Highlights bleibt hängen: der Rolls‑Royce Phantom Regatta. Ein Phantom Extended, der nicht einfach präsentiert wurde, sondern eine kleine maritime Geschichte erzählt. Und zwar so konsequent, dass du fast das Salz in der Luft schmeckst.

Phil Fabre de la Grange, Head of Bespoke, beschreibt das Konzept treffend:

„It brings the spirit of yachting – its colours, materials, and sense of speed – into the calm of a Phantom Extended.“

Genau das spürst du in jedem Detail dieses Einzelstücks.

Außen: Die Küstenlinie als Designidee

Der Phantom Regatta trägt Regatta Blue über English White – ein Zwei‑Ton‑Finish, das die Linie zwischen Wasser und Yacht‑Rumpf zitiert. Die 22‑Zoll‑Disc‑Wheels glänzen wie polierte Winschen einer Rennjacht. Ein Auto, das selbst im Stand wirkt, als würde es sanft durch die Dünung gleiten.

Innen: Maritime Farben unter vollem Segel

Sobald du einsteigst, setzt sich die Geschichte fort:

  • Navy Blue vorne, Grace White hinten – Wasser unten, Segel oben.
  • Turchese‑Monogramme, inspiriert von türkisfarbenem Inshore‑Wasser.
  • Ein Holz‑Setup, das fast schon absurd präzise ist: Die Picknicktische bestehen aus 16 Royal‑Walnut‑Planken, alle aus demselben Holzstück geschnitten, damit die Maserung perfekt durchläuft. Dazwischen liegen 2‑mm‑Streifen Black Bolivar, wie Kalfaterung auf einer Yacht. Rund 120 Stunden Handarbeit stecken allein in diesen Tischen.

Details: Wo das Meer lebendig wird

Der Phantom Regatta lebt von den kleinen, versteckten Momenten:

  • Eine handgemalte Gallery‑Artwork namens Watercolour, die die Bewegung von Wellen einfängt. Die Künstlerin hat dafür zwei Wochen lang neue Mischtechniken getestet, bis die Wasserstruktur perfekt war.
  • Ein Starlight Headliner mit 1.307 Lichtpunkten, die die Gezeitenströme rund um die Isle of Wight darstellen.
  • Illuminated Doors, die das maritime Thema weitertragen.
  • Und ein Detail, das du nur siehst, wenn du die Luftdüsen nach vorne kippst: Die Koordinaten von Goodwood House auf der Beifahrerseite und die Koordinaten des Rolls‑Royce‑Headquarters auf der Fahrerseite. Beide liegen nur eine Meile auseinander – und verankern das Auto symbolisch an seinem Ursprung.

Fazit des Redakteurs

Der Phantom Regatta ist ein Beispiel dafür, wie weit Rolls‑Royce im Bespoke‑Bereich gehen kann. Du bekommst ein Auto, das nicht nur luxuriös ist, sondern eine Geschichte erzählt – von Segeln, Küsten, Gezeiten und dem Blick vom Goodwood Estate hinunter zum Wasser.

Ein Einzelstück, das zeigt: Wenn Rolls‑Royce ein Thema aufgreift, dann wird daraus kein Designmotiv, sondern ein Erlebnis.


Text: Andreas Icha, Fotos: Rolls-Royce Media

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