Verfasst von: Andreas Icha | 13. Februar 2015

Der Jaguar – ein Gedicht

Der Jaguar

In Stammersdorf so wunderbar
da fährt nun auch ein Jaguar.
Des Nächtens ist er kaum zu sehn,
am Tag scheint er dann doppelt schön.

Rollt still und leis vorbei an Bullen,
um diese gefinkelt einzulullen.
Doch Bullen sind nicht dumm,
die stehen da nicht einfach rum.

Die muss man oft sehr gründlich suchen,
den Jaguar hört man dann fluchen.
Was er so flucht um halb vor acht
das hat noch niemand raus gebracht.

„Lass die Bullen doch in Ruh!
Spiel nicht mit Ihnen Blindekuh.“
Wenn der Bull‘ sein Radar wetzt,
kann es sein, dass es ihn blitzt.

Das Blitz-Gerät ist Furcht erregend,
das weiß jeder in der Gegend.
Oft sitzt er in einem Polizei-Objekt,
weswegen man ihn schwer entdeckt.

Das Tagewerk ist nun getan,
morgen fängt’s von vorne an.
Der Motor knistert, das Licht geht aus,
vor dem Reifen hockt die Maus.

Am nächsten Morgen, das ist klar,
da schnurrt er wieder – der Jaguar.

©Andreas Icha feat. Bernhard Mock

Dieses Gedicht ist eine Abwandlung der ursprünglichen Fassung von Bernhard Mock’s ‚Der Jaguar‘ und entstand in einer kreativen Phase anlässlich der Anschaffung einer dieser eleganten Raubkatzen und versteht sich auch als kleine hommage an diese.
Das Original von Bernhard Mock finden Sie z.B. hier auf www.e-stories.at

Foto: Andreas Icha




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